Einzel-, Paar- und Familienberatung
Wir bieten ganzheitliche und individuelle Alkohol- und Suchtberatung.
Eine professionell begleitete Möglichkeit für den Ausstieg
Nicht bei jedem Alkoholproblem ist ein stationärer Aufenthalt angezeigt, um einen körperlichen Entzug durchzuführen. Manchmal genügen bereits persönliche Abstinenzvorkehrungen oder ein ambulanter Alkoholentzug, begleitet durch eine Suchtfachperson des Blauen Kreuzes sowie durch Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.
Ein ambulanter Alkoholentzug bietet Ihnen während der Entzugsphase eine Begleitung und einen geordneten Ablauf, welche Ihnen Sicherheit geben und die Erfolgsaussichten erhöhen.
Auf ambulanter Basis bietet Ihnen das Blaue Kreuz in Zusammenarbeit mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt ein Entzugsprogramm während einer Woche von Montag bis Freitag an. In dieser Woche werden Sie professionell begleitet und unterstützt, so dass Sie nach fünf Tagen die akute Phase des Alkoholentzugs überstanden haben.
Flyer Ambulanter Alkoholentzug
Inhaltsverzeichnis
Sind Sie zum Alkoholentzug entschlossen?
Wollen Sie während des Entzugs in Ihrem persönlichen Umfeld bleiben und falls möglich, weiter Ihrer Arbeit nachgehen?
Sind Sie mit einem vorgängigen medizinischen Check bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt einverstanden?
Sind Sie interessiert?
Melden Sie sich direkt beim Blauen Kreuz telefonisch oder per E-Mail. Wir erklären Ihnen gerne, wie der ambulante Alkoholentzug in der Praxis abläuft und in Ihren Alltag integriert werden kann.
Vor dem Entzugs-Start findet ein erstes persönliches Abklärungsgespräch mit einer Suchtfachperson des Blauen Kreuzes statt. Anschliessend untersucht Sie Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt, damit wir wissen, ob ein ambulanter Alkoholentzug aus medizinischer Sicht in Frage kommt.
Fachstelle Alkoholberatung
St. Gallen, 071 231 00 31 I E-Mail
Beratungsstelle für Suchtfragen AI
Appenzell, 071 788 92 59 I E-Mail
Der Ambulante Alkoholentzug in St. Gallen ist ein Angebot für Personen aus den Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden.
Für Personen aus dem Kanton AR und aus anderen Kantonen auf Anfrage.
Personen aus den Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden stehen alle Beratungsleistungen des Blauen Kreuzes kostenlos zur Verfügung.
Kosten für Personen aus dem Kanton AR und aus anderen Kantonen auf Anfrage.
Mo 26. bis Fr 30.01.2026
Mo 23. bis Fr 27.02.2026
Mo 23. bis Fr 27.03.2026
Mo 20. bis Fr 24.04.2026
Mo 18. bis Fr 22.05.2026
Mo 15. bis Fr 19.06.2026
Mo 13. bis Fr 17.07.2026
Mo 10. bis Fr 14.08.2026
Mo 14. bis Fr 18.09.2026
Mo 12. bis Fr 16.10.2026
Mo 09. bis Fr 13.11.2026
Mo 07. bis Fr 11.12.2026
Anmeldung jeweils bis 2 Wochen vor der Entzugswoche.
Von der Anmeldung bis zum abgeschlossenen ambulanten Alkoholentzug dauert es etwa 2 bis 4 Wochen.
1 Sie melden sich beim Blauen Kreuz. 071 231 00 31, E-Mail
2 Sie melden sich bei Ihrer Hausärztin oder bei Ihrem Hausarzt.
3 Es erfolgt ein Telefontermin zwischen Ihnen und der für Sie zuständigen Suchtfachperson des Blauen Kreuzes.
4 Wenn sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, starten Sie am vereinbarten Sonntag, spätestens um 18 Uhr mit dem Trinkstopp.
5 Am Montag findet das erste Gespräch im Rahmen des ambulanten Alkoholentzugs statt.
Sie kommen zum festgelegten Termin bei uns, dem Blauen Kreuz, vorbei.
6 Jeden Tag (Montag bis Freitag) kommen Sie zur vereinbarten Zeit zu einem ca. 30- bis 45-minütigen Gespräch beim Blauen Kreuz vorbei.
7 Am Freitag erfolgt ein Abschlussgespräch. Zwischen Ihnen und der Suchtfachperson wird besprochen, welche Nachbehandlung sinnvoll ist. Dies könnte sein:
8 Nach Abschluss des ambulanten Alkoholentzugs informiert die Suchtfachperson Ihre Hausärztin / Ihren Hausarzt über den Verlauf der Behandlung.
Flyer Ambulanter Alkoholentzug
"Es ist nach wie vor so, dass ich sehr dankbar für den Ambulanten Entzug bin. Ich war wirklich wieder voll im Konsum drin. Es wurde zu einer grossen Last und ich verlor die Kontrolle. Darum habe ich nicht gedacht, dass der Ausstieg so gut funktioniert.
Und ich bin überzeugt, dass die tägliche und gute Betreuung durch dich der Schlüssel zum Erfolg war. Natürlich war ich auch motiviert, wieder abstinent zu sein, aber alleine hätte ich es nicht geschafft. Ich danke dir nochmals dafür!“
"Die täglichen Termine und die Überprüfung meiner körperlichen sowie psychischen Befindlichkeit haben mir Sicherheit gegeben."
"Der AAE hat mir geholfen vom Alkohol weg zu kommen."
"Ich fühlte mich hier sicher, wohl und bestärkt darin so weiter zu machen, durch die unterstützende Gespräche mit der Beraterin."
"Ich war angenehm überrascht über den Verlauf vom AAE – es war ein vertrauensvolles Gesprächsklima und die Gespräche waren für mich sehr hilfreich."
"Ich würde den AAE auf jeden Fall weiter empfehlen – unkompliziert, günstige Alternative zum stationären Entzug, kann gut mit der Arbeit verbunden werden."
Natürlich ist es nicht einfach, einen körperlichen Alkoholentzug zu bewältigen. Ihr eigner Wille durchzuhalten ist entscheidend für den Erfolg. Zudem ist eine enge Kooperation zwischen Ihnen, Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt und uns als psychosozialer Beratungsstelle zwingend erforderlich.
Ein ambulanter Alkoholentzug kann Ihnen helfen, den Entzug in Ihren Alltag zu integrieren, was auf verschiedenen Ebenen von Vorteil sein kann. Beispielsweise spielt Ihnen die Unauffälligkeit in die Hände: Indem Sie eventuell in diesem Zeitraum weiter zur Arbeit gehen oder einfach Ihren Alltag bewältigen, können Sie sich ablenken und müssen sich gegenüber Kolleg:innen, Angehörigen oder Freund:innen nicht erklären oder gar rechtfertigen. Dies senkt die mentale Belastung eines Alkoholentzugs erheblich.
Wenn Sie einen körperlichen Entzug vom Alkohol machen, müssen Sie mit psychischen Entzugserscheinungen oder auch mit physischen Symptomen rechnen. Diese treten bei den Betroffenen unterschiedlich stark in Erscheinung.
Wenn die Beschwerden zu stark sind, kann es notwendig sein, dass Betroffene die Entgiftung stationär, etwa in einer Klinik, fortsetzen. Hier können Patient:innen ärztlich behandelt und die Therapie medikamentös unterstützt werden. Weitere mögliche Erkrankungen oder andere Störungen können gleichzeitig therapiert werden. Das Risiko, das schwere körperliche oder psychische Entzugserscheinungen für die Betroffenen mit sich bringt, wird deutlich minimiert.
→ Ob für Sie ein ambulanter Alkoholentzug in Frage kommt oder ob eine stationäre Entziehungskur für Sie besser geeignet ist, kann Ihr Hausarzt erkennen. Deswegen ist es vor Beginn der ambulanten Entziehungskur so wichtig, die Umstände und Intensität Ihrer Alkoholabhängigkeit von Ihrem Arzt feststellen zu lassen und sich von uns eingehend beraten zu lassen.
JA? ... dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf und vereinbaren Sie ein erstes unverbindliches Gespräch.
Gemeinsam klären wir die nächsten hilfreichen Schritte. Wir bieten konkrete, praktische und präventive Hilfe bei Alkoholsucht und Alkohol-Suchtberatung für Angehörige.
systemisch sowie lösungs- und ressourcenorientiert. Unsere Berater:innen unterliegen der Schweigepflicht.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen und Institutionen hat einen hohen Stellenwert.
verfügen über Ausbildungen (Universität, Fachhochschule) in den Bereichen Sozialarbeit, Psychologie und anderen therapeutisch-pädagogischen Bereichen. Ihre Fachkompetenz wird durch Supervision, Intervision und Weiterbildung erweitert und unterstützt. Sie unterstehen der Schweigepflicht und halten sich an den Berufskodex der Sozialarbeit.

Das Blaue Kreuz SG-App führt im Auftrag des Kantons AI die Beratungsstelle für Suchtfragen.
Blaues Kreuz St. Gallen - Appenzell
Fachstelle Alkoholberatung
Kugelgasse 3, PF 28, 9004 St. Gallen
071 231 00 31 I E-Mail
Öffnungszeiten St. Gallen
Mo - Fr 08:00 - 12:00 I 13:30 - 17:00
Gespräche vor Ort nur nach telefonischer Vereinbarung. Bei Bedarf sind auch Beratungen ausserhalb der Bürozeiten möglich.
Beratungsstelle für Suchtfragen AI
geführt durch Blaues Kreuz SG-App
Marktgasse 10c, 9050 Appenzell
071 788 92 59 I E-Mail
Öffnungszeiten Appenzell
Fr 13:00 - 14:00
offene Sprechstunde ohne Voranmeldung
Fr 14:00 - 17:00
Gespräche nach telefonischer Vereinbarung
Bei Bedarf sind auch Beratungen ausserhalb der Bürozeiten und in St. Gallen oder Oberegg möglich.